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Praktikumsbericht

zum Betriebspraktikum

 

 

 

 

 

 

 

 

vom 01.08.2007 bis 31.01.2008

 

Name: Nina Antonia Irena Heller Klasse: 11 FOS 0

Nina Antonia Irena Heller 11 FOS 0

 

Anschrift: Gartenstraße 1A

Gartenstraße 1A

37287 Wehretal

 

Praktikumsberuf: Sozialpädagogischer Fachlehrer

Sozialpädagogischer Fachlehrer

 

Praktikumsbetrieb: Geschwister - Scholl - Schule

Geschwister - Scholl - Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Betreuer im Betrieb: Peter Schwendner

Peter Schwendner

 

Betreuender Lehrer: Herr Mathias

Herr Mathias
01.08.2007 31.01.2008Nina Antonia Irena Heller 11 FOS 0 Gartenstraße 1A Sozialpädagogischer FachlehrerGeschwister - Scholl - Schule Peter SchwendnerHerr Mathias

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

1. Die Einrichtung

1.1 Vorstellung der Einrichtung

1.2 Raumkonzept der Einrichtung

1.3 Pädagogisches Konzept

1.4 Ziele der Einrichtung

1.5 Aufbau der Einrichtung

2. Asperger Autismus

2.1 Was ist Asperger Autismus?

2.1.1 Definition

2.1.2 Typische Verhaltensweisen

2.1.3 Asperger Autisten in der Kindheit

2.1.4 Unterscheidung von Autismusgruppen

2.1.5 Schwierigkeiten und Stärken

2.1.6 Förderung und Therapie

2.2 Dennys Verhalten vor der Behandlung

2.3 Diagnose des Arztes

2.4 Dennys Förderplan

2.5 Dennys gemachten Fortschritte

3. Situationsbeschreibung: Sozialkompetenztraining

4. Hintergrund des Sozialkompetenztrainings

5. Reflektion des Praktikums

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlagen:

 

Auszüge der Konzeption

Diagnose

Untersuchungsbefund

Förderplan

1. Die Einrichtung

Ich absolviere mein erstes Praktikum der Jahrgangsstufe elf in der Geschwister - Scholl - Schule in Eschwege. In den folgenden Gliederungspunkten stelle ich die Einrichtung vor und gehe auf das Raumkonzept, das pädagogische Konzept, Ziele und Aufbau der Einrichtung ein.

 

1.1 Vorstellung der Einrichtung

Die Geschwister - Scholl - Schule befindet sich in dem Neubauviertel "Heuberg" (ca. 5000 Einwohner), welches im westlichen Stadtteil der Kreisstadt Eschwege liegt. Die Schule wurde im Jahr 1968 als Grund- , Haupt- und Realschule errichtet. Geführt wird sie seit 1988/89 nur noch als selbstständige Grundschule. Die Grundschulkinder kommen hauptsächlich aus dem Neubaugebiet "Heuberg" und benachbarten Stadtteilen. Der Anteil der ausländischen Kinder beträgt etwa ein Drittel der Schüler. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben die Möglichkeit in einer Regelklasse unterrichtet zu werden. Der Schulvormittag wird von 7.40 bis 13.15 Uhr organisiert. Dieser wird durch Frühsport, Fachunterricht, Wochenpläne, AGs, Betreuung und Spiel- und Bewegungspausen gestaltet.

 

Derzeit (Dezember 2007) wird die Schule von 122 Schülerinnen und Schülern besucht. Diese werden in sieben Grundschulklassen unterrichtet.

 

Jahrgang

1

2

3

4

Gesamt

Schüler

37

30

30

25

122

Klassen

2

2

2

1

7

(vgl. Schulprogramm Seite 3, 4 und 9)

 

1.2 Raumkonzept der Einrichtung

Die Geschwister - Scholl - Schule ist von zwei Seiten erreichbar. Zum einen von vorne wo, sich auch der Haupteingang befindet und zum anderen von hinten, über den Schulhof, wo sich insgesamt drei Aufgänge befinden.

 

Im Haupteingangsflur führt eine Tür in die Räume des Erdgeschosses und ein Treppenaufgang zu den Klassenräumen in die oberen zwei Etagen. Im Erdgeschoss lässt sich das Sekretariat, das Büro des Schulleiters, ein Materialraum und das Lehrerzimmer auffinden. Wenn man vor dem Lehrerzimmer steht, befindet man sich bereits im Aufgang zwei. Geht man durch das Lehrerzimmer, gelangt man in den Betreuungsraum. Hinter diesem liegt der Aufgang drei. Dort sind Video- , Film- und Computerraum sowie eine kleine Bücherei eingerichtet.

 

Die Schule bietet den Kindern viele Spielmöglichkeiten wie zum Beispiel eine Spielküche und mehrere Spielecken. Außerdem wird die Turnhalle für die regelmäßige Bewegung und zum Turnen genutzt. In den ersten Klassen findet dies häufig vor dem Mathe- oder Deutschunterricht statt, damit die Kinder im Unterricht ruhiger sind und sich besser auf den Unterricht konzentrieren können. Auch eine Küche steht Lehrern und Schülern zur Verfügung, in der bei Gelegenheit gemeinsam gekocht und gebacken wird.

Im Sommer und im Frühling gehen die Klassen auch auf einen nahe gelegenen Spielplatz, welcher traditionelle Spielgeräte wie z.B. Wippen, Holzhäuser, eine Rutsche, Klettergerüste und Schaukeln bietet.

In der Pause haben die Schulkinder die Möglichkeit auf dem Schulhof mit diversen Spielmaterialien zu spielen.

 

1.3 Pädagogisches Konzept

Die Geschwister - Scholl - Schule hat die Schuleingangsphase neu gestaltet. Bisher entschied allein der Schulleiter über die Aufnahme eines Kindes vom Kindergarten in die Schule, mit Hilfe eines "Kennenlerntages" übernehmen diese Aufgabe heute die Lehrkräfte. An diesem wirken auch Erzieher und Erzieherinnen der beteiligten Kindergärten mit. Ziel der Einrichtung ist es Schulanfänger angstfrei einzuschulen, daher wird schon früh Kontakt mit den Kindergärten geknüpft. Frühzeitig findet ein Informationsabend für die Eltern statt. Bei der Anmeldung begleiten die Kinder ihre Eltern und werden bereits mit Schulgebäude der Sekretärin und dem Schulleiter vertraut gemacht. Während der Anmeldung achtet der Schulleiter und zwei weitere Lehrer auf eventuelle Defizite der Kinder. Dabei wird besonders auf die Kenntnis der deutschen Sprache geachtet.

Bei Feststellung eines Defizits gibt das dreiköpfige Team den Eltern Empfehlungen zur Abstellung des Defizits. Kinder, deren deutsche Sprachkenntnis nicht ausreicht, wird ein Vorlaufkurs empfohlen. Das Ziel dieses Kurses ist die Verbesserung der Sprachkompetenz.

 

Statt durch 45 - Minuten Stundentakte unterrichtet die Geschwister - Scholl - Schule in Zeitblöcken. So besteht die Möglichkeit den Unterricht offen zu beginnen und ein gemeinsames Frühstück zu praktizieren. Durch dieses Konzept wird die Schule zu einem Lebens- und Lernfeld sowie einem Handlungs- und Erfahrungsraum für die Kinder.

(vgl. Schulprogramm Seite 4,5 und 19)

 

1.4 Ziele der Einrichtung

Die Geschwister - Scholl - Schule legt großen Wert auf ein gutes Schulklima.

Behinderte Kinder und Kinder anderer Nationalitäten sollen integriert werden.

(vgl. Schulprogramm Seite: 2)

 

1.5 Aufbau der Einrichtung

Derzeit sind ein Schulleiter, eine Sekretärin, sieben Lehrkräfte, zwei Referendarinnen, ein Sprachheillehrer. ein Hausmeister, und drei Reinigungskräfte beschäftigt.

Die wesentliche Grundlage der Arbeit in der Geschwister - Scholl - Schule ist die Zusammenarbeit. Das Kollegium bemüht sich um eine offene und ehrliche Arbeitsatmosphäre. Die Problem- und Konfliktbewältigung schaffen eine gute Zusammenarbeit.

 

 

2. Asperger Autismus

In der ersten Klasse der Geschwister - Scholl - Schule wird ein Asperger Autist unterrichtet. Auf diesen Schüler möchte ich näher eingehen. Zunächst werde ich die Krankheit beschreiben. Anschließend werde ich sein Verhalten, die Diagnose des Arztes den Förderplan und die gemachten Fortschritte des Kindes beschreiben.

 

Der Schüler Denny wurde im Jahr 2007 als siebenjähriges "normales" Kind in die Klasse eins der Geschwister - Scholl - Schule eingeschult. Bei der durchgeführten Eingangsdiagnostik wurde festgestellt, dass Denny in vielen Bereichen Förderbedarf hat. Bei dem verhaltensauffälligen Schüler wurde im Oktober 2007 das Asperger Autismus Syndrom diagnostiziert.

 

 

2.1 Was ist Asperger Autismus?

 

2.1.1 Definition

Das Asperger Autismus Syndrom ist [...] „eine von Kindheit an bestehende bis ins hohe Alter andauernde Störung der sozialen und kommunikativen Fähigkeiten, die gekoppelt ist mit stereotypen Verhaltensweisen." (siehe biowellmed.de)

 

2.1.2 Typische Verhaltensweisen

Asperger Autismus lässt sich nicht auf den ersten Blick erkennen. Die Betroffenen unterscheiden sich optisch nicht von Nichtbetroffenen. Sie zeigen allerdings ungewöhnliche und gewöhnungsbedürftige Verhaltensweisen. Aspacher Autisten verfügen nur wenig Einfühlungsvermögen, sind in ihrem Interaktionsverhalten beeinträchtigt, halten an täglichen Routinen und Gewohnheiten fest und haben Probleme mit der Motorik. Betroffene Kinder haben aufgrund ihres Verhaltens Probleme im Umgang mit anderen Menschen.

 

2.1.3 Asperger Autisten in der Kindheit

Wenn die Kinder sich im Vorschulalter befinden, spielen sie selten mit anderen Kindern zusammen. Dies tun sie am liebsten alleine.

Wenn von alltäglichen Gewohnheiten abgewichen wird treten schnell Wutanfälle auf und sind daher keine Seltenheit. Die betroffenen Kinder wirken ungeschickt und haben Schwierigkeiten mit der Formulierung der Sprache. Sich in der Schule an Regeln zu halten fällt den Aspergern schwer.

Während ihnen in manchen Bereichen (z.B. in der Mathematik) wesentliche Grundlagen fehlen, verfügen sie in anderen Bereichen über Detailwissen. Die Ungeschicklichkeit der Autisten wird im Sportunterricht deutlich sichtbar. Da sie durch ihr Verhalten sehr anstrengend sind, haben sie nur wenig oder keine Kontakte und Freundschaften zu anderen Kindern. Im sozialen Bereich haben es die Aspergerkinder durch ihre kommunikativen Defizite schwer.

 

 

2.1.4 Unterscheidung von Autismusgruppen

Autismus lässt sich in zwei Hauptgruppen einteilen. Diese nennen sich der Kanner-Autismus und der Asperger-Autismus.

 

Kanner-Autismus

Asperger-Autismus

- Bei dem Kanner-Autismus lassen sich bereits in der Zeit der ersten Lebensmonate Auffälligkeiten feststellen.

 

- Spätestens im dritten Lebensjahr wird der Kanner-Autismus diagnostiziert.

 

- Die Kinder benötigen sehr häufig eine Sonderbeschulung.

 

- Die Kinder haben große Probleme in sozialen Situationen.

 

- Die Sprachentwicklung der Kinder ist verzögert - auch Mutismus lässt sich nachweisen.

 

 

- Bei den Kindern lassen sich keine Einschränkungen der Motorik nachweisen

- Bei dem Asperger-Autismus lassen sich erst im Alter von drei Jahren Auffälligkeiten nachweisen.

 

- Spätestens im neunten Lebensjahr wird der Asperger Autismus diagnostiziert.

 

- Die Kinder sind häufig hochbegabt und haben spezielle Interessen.

 

- Die Kinder haben Probleme in sozialen Situationen.

 

 

- In der Sprachentwicklung der Kinder lassen sich keine oder nur leichte Verzögerungen in der Sprachentwicklung nachweisen.

 

- Bei den Kindern lassen sich keine Einschränkungen der Motorik nachweisen

(vgl. asperger-kinder.de -1-)

 

2.1.5 Schwierigkeiten und Stärken „Menschen mit dem Asperger-Syndrom zeigen Verhaltensweisen, die sich für sie selbst und Mitmenschen nachteilig auswirken können. Daneben verfügen Sie über besondere Stärken, die diese Schwierigkeiten in den Hintergrund treten lassen können:

„Menschen mit dem Asperger-Syndrom zeigen Verhaltensweisen, die sich für sie selbst und Mitmenschen nachteilig auswirken können. Daneben verfügen Sie über besondere Stärken, die diese Schwierigkeiten in den Hintergrund treten lassen können:

Schwierigkeiten:

erfassen Situationen nicht als Ganzes, orientieren sich an unbedeutsamen Merkmalen

können Gelerntes nicht auf ähnliche Situationen übertragen, „kleben“ an Beispielen

können ihre Aufmerksamkeit nur schwer auf Neues ausrichten

sind vergesslich und leicht ablenkbar

reagieren verzögert oder nicht auf komplexe Aufforderungen

legen Sprache wortwörtlich aus

können die Wirkung ihres Verhaltens auf andere schwer einschätzen

können sich nicht in die Gefühlswelt anderer hineinversetzen

reagieren zum Teil sensorisch über- oder unterempfindlich (Geräusche, Berührungen, Licht, Temperaturen)

haben Schwierigkeiten mit der zeitlichen Organisation, d.h. sie wissen nicht, was wann zu tun ist

haben Schwierigkeiten mit der räumlichen Organisation, d.h. sie wissen nicht, wo was hingehört

 

Stärken:

Aufrichtigkeit, Loyalität, Zuverlässigkeit

ausgeprägter Gerechtigkeitssinn

gutes Gedächtnis, was das Spezialinteresse betrifft

große Leistungsbereitschaft

fotografisches Gedächtnis

motiviert, dankbar und anhänglich bei Anerkennung und Lob

 

2.1.6 Förderung und Therapie

Durch gezielte Förderung können die mit dem Asperger-Syndrom verbundenen Schwierigkeiten gemindert und die Lebensqualität verbessert werden. Dazu zählen:

Annahme des Kindes wie es ist

Beratung des Betroffenen, der Eltern und Lehrer

Schaffung von klaren und bleibenden Strukturen

Einübung von Routinen

behutsame Förderung von Sozialkontakten

Schaffung von Rückzugsmöglichkeiten

Vermeidung von Redewendungen, die missverstanden werden könnten

Anerkennung des Spezialinteresses

Lob "

(siehe: asperger-kinder.de -2-)

 

 

2.2 Dennys Verhalten vor der Behandlung

Der Schüler ist ein extrem unruhiges Kind mit großer Impulsivität. Denny beschäftigt sich am liebsten alleine. Wenn von alltäglichen Routinen abgewichen wird, bekommt Denny schnell Wutanfälle. Außerdem wirkt er auffallend ungeschickt in seiner Motorik. Dies ist im Sportunterricht, in dem es zu deutlichen Schwierigkeiten kommt, besonders auffällig. Auch eine verminderte Gestik und Mimik lassen sich nachweisen. Sein Spielen ist durch häufige Wiederholungen geprägt. Der Asperger Autist formuliert seine Sätze sehr umständlich - er kommuniziert nicht seinem Alter entsprechend. Im Unterricht ist er ununterbrochen in Bewegung, regiert blitzschnell und teilweise unkontrolliert. Er ist nicht in der Lage sein Verhalten längerfristig zu steuern. Es fällt ihm schwer sich an festgelegte Regeln zu halten. Außerdem ist seine Konzentration, Aufmerksamkeit und Ausdauer vermindert. Denny weist Intelligenz auf und beeindruckt mit seinem Wissen. Der Kontakt zu Mitschülern beschränkt sich auf wenige Kinder. Der Schüler handelt sehr ich - bezogen, wodurch nur wenige Freundschaften entstehen. Da der Schüler nur wenig Verständnis für die Bedürfnisse und Gefühle seiner Mitschüler hat und nicht altersgemäß kommunizieren kann, kommt es zu Schwierigkeiten im sozialen Bereich. Der Asperger Autist ist chaotisch organisiert, immer auf dem Sprung, stört permanent den Unterricht und andere Kinder. Denny hat mehrmals während des Schulvormittags (besonders in den Pausen) das Schulgelände verlassen und erst im Spätnachmittag wieder nachhause gegangen oder gefunden worden. Er tut dies nicht aus bösen Absichten sondern verspürt die Lust zu einem Spaziergang. Dies tritt ca. zweimal die Woche auf.

 

2.3 Diagnose des Arztes

Die Diagnose des Arztes: Asperger Autismus, zeigt besonders

- verbale Stereotypen

- Auffälligkeiten im sozialen Bereich/ Kommunikation

 

2.4 Dennys Förderplan

Denny versucht sich teilweise körperlich durchzusetzen. Auffällig ist auch sein provozierendes Verhalten. Ziel ist eine soziale Integration. Dies soll durch feste Rituale verbessert werden. Auch durch ein regelmäßig stattfindendes Sozialkompetenztraining soll dieses Problem in Angriff genommen werden. Beim Spielen mit anderen Kindern, ist Denny schnell überfordert. Darauf regiert er aggressiv. Der Schulvormittag bietet Möglichkeiten soziale Verhaltensweisen zu trainieren. Dies ist beispielsweise im Sportunterricht sehr gut möglich. Hier kann Denny lernen gemeinsam mit anderen Kindern zu spielen und zu teilen. Da Denny das Schulgelände regelmäßig ohne Erlaubnis verlässt, wird er in den Pausen von seiner Mutter beaufsichtigt.

 

Der Arbeitsplatz des Schülers ist sehr unorganisiert. Außerdem sind nicht alle Arbeitsutensilien vorhanden. Gelegentlich verweigert er die aktive Teilnahme am Unterricht. Häufig beginnt Denny erst nach mehrfacher direkter Aussprache zu arbeiten. Ziel ist es den Schüler durch regelmäßige Kontrolle und Ordnungssysteme zu motivieren.

 

Bei der Sprachdiagnostik wurde festgestellt, dass Denny Artikulationsstörungen hat. Es wurde Sigmatismus (Fehlbildung der S-Laute), Chitismus (Fehlbildung des CH-Lautes z.B. Küche), und Rhotazismus (Fehlbildung der R-Laute) nachgewiesen. Außerdem hat man Disgrammatismus (Fehler in der Wort-/ Satzbildung), eine Redeflussstörung (Poltern/ Stottern) und eine heiße Phonation (Stimme) feststellen können. Daher geht Denny regelmäßig zur Logopädie (Sprachheilbehandlung).

 

Im Bereich Mathe hat Denny eine visuelle Wahrnehmungsstörung. So hat er beispielsweise Schwierigkeiten Paare zu finden, Muster zu übertragen oder die Anzahl von Würfeln zu zählen. Außerdem hat er Probleme mit der Menge-Zahl-Zuordnung. Es wird versucht dem Schüler dieses durch gemeinsamen trainieren verständlich zu machen.

2.5 Dennys gemachten Fortschritte

Ich habe Denny in der Zeit meines Praktikums beobachtet und möchte seine gemachten Fortschritte erläutern.

 

- Dennys Wutanfälle und Aggressivität haben sich verringert. Er hat gelernt erst zu sprechen wenn er sich beruhigt hat.

- Durch den regelmäßigen Sportunterricht haben sich auch die motrischen Probleme verringert.

- Auch sein soziales Verhalten hat sich verbessert. Er hat gelernt sich mit anderen beschäftigen, mit ihnen zu spielen und zu teilen. Außerdem hat Denny mehr Kontakte zu gleichaltrigen Kindern und Mitschülern.

- Ein weiterer positiver Punkt ist, dass Denny sich bemüht an Regeln zu halten.

- Denny verweigert nicht mehr die aktive Teilnahme am Unterricht.

Er arbeitet zielstrebiger.

- Durch die Beaufsichtigung und Anwesenheit der Mutter, verlässt Denny das Schulgelände nicht mehr.

 

 

3. Situationsbeschreibung: Sozialkompentenztraining

Ich habe mich dazu entschieden eine Unterrichtsstunde des Sozialkompetenztrainings, welches zweiwöchig stattfindet, vorzustellen.

 

Einleitung zum Sozialkompetenztraining

Ziel des Sozialkompetenztrainings ist die Förderung von Kritik-, Team-, und Konfliktfähigkeit sowie die Selbst- und Fremdeinschätzung. Die Schüler lernen durch Spiele und Arbeitsaufträge schrittweise neue Verhaltensweisen. Am Ende der Stunde bekommen die Schüler in Gruppen- oder Einzelgesprächen ein Feedback zu ihren Lernerfolgen.

 

Frau K. eröffnet die Stunde mit einem, auf Teppichfliesen stattfindenden, Sitzkreis. In der Mitte des Sitzkreises befinden sich Stimmungsgesichter. Jedes Kind nimmt sich ein seiner Stimmung entsprechendes Gesicht an seinen Platz um seine derzeitige Stimmung auszudrücken. Anschließend hat jedes Kind die Möglichkeit zu begründen, warum er dieses und kein anderes Gesicht gewählt hat. Diese Gelegenheit nutzen einige Kinder. Ein Schüler, der eine verärgertes Gesicht gewählt hat, berichtet in Form von Du-Botschaften ( z.B. "Du lügst immer!" von einer Auseinandersetzung mit einem anderen Schüler. Daraufhin fordert Frau K. den Schüler auf in Ich-Botschaften (z.B. "Als ich feststellte, dass Du zu nicht mit mir spielen willst, war ich sehr enttäuscht!" zu berichten, da dadurch eine Atmosphäre der Offenheit und Vertrautheit entsteht und sich der Betroffene nicht angegriffen fühlt. Anschließend formulieren die Kinder mit Hilfe von

Frau K und mir Ich-Botschaften und Du-Botschaften. Frau K. bringt den Kindern den Unterschied und die Wirkungsweise der Botschaften nahe.

 

Zunächst wiederholt Frau K. die gemeinsam entwickelten und besprochenen Gesprächs- und Gruppenregeln (z.B. Keine Gewalt gegenüber der anderen ausüben). Dies tut sie indem sie die Kinder auffordert aufgestellte Regeln zu nennen. Mit großem Engagement erläutern und erklären die Kinder diese Regeln.

 

Nachdem dies getan ist, führe ich gemeinsam mit Frau K. das Spiel “Stille Post” mit den Kindern durch. Die Kinder sitzen noch immer im Sitzkreis.

Frau K. flüstert dem neben ihr sitzenden Kind ein Wort ins Ohr. Dieses flüstert das Wort dem nächsten Kind ins Ohr usw.. Das Kind, dass das Wort als letztes zugeflüstert bekommt, spricht das Wort laut aus. Nun stellt sich heraus dass das Wort richtig angekommen ist. Die Schüler sind begeistert von dem Spiel. Daher wird das Spiel noch einige Male wiederholt. Die Kinder arbeiten gut mit und werden gelobt.

 

Am Ende der Stunde bekommen die Kinder ein Feedback zur Unterrichtsstunde, ihrer Mitarbeit und ihren Lernerfolgen. Kinder die besonders gut mitgearbeitet haben, erhalten eine grüne Karte. Wenn ein Kind insgesamt fünf Karten erhalten hat, bekommt das Kind zur Belohnung für die gute Mitarbeit etwas zum Naschen.

Außerdem lassen die Kinder Frau K. wissen wie ihnen der Unterricht gefallen hat. Dies tun sie mit Hilfe von Handzeichen und teilweise durch Argumentation.

 

4.Hintergrund des Sozialkompetenztrainings

Das in der Geschwister - Scholl - Schule durchgeführte Sozialkompetenztraining wird von einer ausgebildeten Fachkraft ausgeübt. Dieses Training wir insbesondere für zwei Kinder der ersten Klasse durchgeführt. Ziel dieser Fachkraft ist es aus den Kindern kritikfähige, konfliktfähige und teamfähige Schüler zu machen. Die Wiederholung der gemeinsam entwickelten Regeln verhelfen zu diszipliniertem arbeiten und spielen in der Gemeinschaft. Durch das Ausdrücken der Stimmung durch Stimmungsgesichter wissen und lernen die Kinder Rücksicht auf ihre Mitschüler zu nehmen. Bei dem Gemeinschaftsspiel “Stille Post” soll durch das gemeinsame Spielen das soziale Miteinander gefördert werden. Die Kinder lernen in einer Gemeinschaft zu spielen. Durch das Feedback welches die Kinder bekommen, wissen sie was sie gut gemacht haben und was verbesserungsfähig ist. Ich konnte während meines Praktikums feststellen, dass sich durch das Sozialkompetenztraining das soziale Miteinander und das Verständnis für Mitschüler verbessert hat. Streitigkeiten werden nun friedlicher ausgetragen.

 

5. Reflektion des Praktikums

Mein Betriebspraktikum in der Geschwister - Scholl - Schule als Sozialpädagogischer Fachlehrer war sehr aufschlussreich über die Berufswelt eines Grundschulpädagogen. Während meines Praktikums durfte ich angenehme wie auch unangenehme Erfahrungen machen. Besonders gut gefiel mir die Arbeit im Team, in welchem ich schnell aufgenommen wurde. Außerdem sprach mich die selbstständige Arbeit mit den Kindern an. Beispielweise habe ich ihnen aus einem Buch vorgelesen und anschließend Aufgaben im Bezug zu dem Buch mit ihnen durchgeführt. Dadurch durfte ich feststellen wie schwer es ist eine Klasse zu unterrichten. Außerdem habe ich erfahren dürfen, dass man den "Unterrichtsstoff" verständlich und interessant gestalten muss, damit man nicht die Aufmerksamkeit der Schüler verliert. Mir gefiel besonders die individuelle Arbeit der Kinder. Während sich die einen mit Mathematik beschäftigten, setzen sich die anderen mit Deutsch auseinander. Ich war vorwiegend mit den ersten Klassen und dem Vorlaufkurs beschäftigt. Dort durfte ich auch teilweise selbst unterrichten. Dies war eine neue und interessante Erfahrung für mich.

Da die Erziehung eine wichtige Rolle für den weiteren Lebensweg spielt, wird auch in der Schule ein gewisser Teil dazu beigetragen. Man verpflichtet sich dazu, den Kindern immer mit Aufmerksamkeit, Verständnis und guter Laune gegenüber zu treten.

 

Ich durfte feststellen, dass der Berufsalltag eines Grundschulpädagogen stressig und sehr anstrengend sein kann. Eine etwas unangenehme Erfahrung war, dass mich nicht alle Kinder von Anfang an als Autoritätsperson angesehen haben.

 

Die Arbeit mit den Kindern hat mir viel Freude bereitet. Ich kann mir gut vorstellen, später zu studieren und diesen Beruf zu erlernen. Doch bevor ich mich entscheide möchte ich mich noch über andere soziale Berufe informieren.

 

„Menschen mit dem Asperger-Syndrom zeigen Verhaltensweisen, die sich für sie selbst und Mitmenschen nachteilig auswirken können. Daneben verfügen Sie über besondere Stärken, die diese Schwierigkeiten in den Hintergrund treten lassen können:

 

Quellenverzeichnis:

- Konzeption der Kindertagesstätte

- Vertrauliche Akten (Diagnose; Untersuchungsbefund; Förderplan)

- Gespräche mit Sozialpädagogischen Fachlehrern

- Internet :

- biowellmed.de: Asperger Syndrom

URL: http://www.biowellmed.de/fachartikel-982.html

Zugriff am 16.10.07 um 17:44 Uhr

- asperger-kinder.de -1- : Was ist Asperger?

URL: http://www.asperger-kinder.de/was_ist_asperger.htm

Zugriff am 21.10.07 um 19:52 Uhr

 

- asperger-kinder.de -2- : Was ist Asperger?

URL: http://www.asperger-kinder.de/was_ist_asperger.htm

Zugriff am 24.10.07 um 20:13 Uhr

 

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Praktikumsbericht

zum Betriebspraktikum

 

 

 

 

 

 

 

 

vom 01.08.2007 bis 31.01.2008

 

Name: Nina Antonia Irena Heller Klasse: 11 FOS 0

Nina Antonia Irena Heller 11 FOS 0

 

Anschrift: Gartenstraße 1A

Gartenstraße 1A

37287 Wehretal

 

Praktikumsberuf: Sozialpädagogischer Fachlehrer

Sozialpädagogischer Fachlehrer

 

Praktikumsbetrieb: Geschwister - Scholl - Schule

Geschwister - Scholl - Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Betreuer im Betrieb: Peter Schwendner

Peter Schwendner

 

Betreuender Lehrer: Herr Mathias

Herr Mathias
01.08.2007 31.01.2008Nina Antonia Irena Heller 11 FOS 0 Gartenstraße 1A Sozialpädagogischer FachlehrerGeschwister - Scholl - Schule Peter SchwendnerHerr Mathias

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

1. Die Einrichtung

1.1 Vorstellung der Einrichtung

1.2 Raumkonzept der Einrichtung

1.3 Pädagogisches Konzept

1.4 Ziele der Einrichtung

1.5 Aufbau der Einrichtung

2. Asperger Autismus

2.1 Was ist Asperger Autismus?

2.1.1 Definition

2.1.2 Typische Verhaltensweisen

2.1.3 Asperger Autisten in der Kindheit

2.1.4 Unterscheidung von Autismusgruppen

2.1.5 Schwierigkeiten und Stärken

2.1.6 Förderung und Therapie

2.2 Dennys Verhalten vor der Behandlung

2.3 Diagnose des Arztes

2.4 Dennys Förderplan

2.5 Dennys gemachten Fortschritte

3. Situationsbeschreibung: Sozialkompetenztraining

4. Hintergrund des Sozialkompetenztrainings

5. Reflektion des Praktikums

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlagen:

 

Auszüge der Konzeption

Diagnose

Untersuchungsbefund

Förderplan

1. Die Einrichtung

Ich absolviere mein erstes Praktikum der Jahrgangsstufe elf in der Geschwister - Scholl - Schule in Eschwege. In den folgenden Gliederungspunkten stelle ich die Einrichtung vor und gehe auf das Raumkonzept, das pädagogische Konzept, Ziele und Aufbau der Einrichtung ein.

 

1.1 Vorstellung der Einrichtung

Die Geschwister - Scholl - Schule befindet sich in dem Neubauviertel "Heuberg" (ca. 5000 Einwohner), welches im westlichen Stadtteil der Kreisstadt Eschwege liegt. Die Schule wurde im Jahr 1968 als Grund- , Haupt- und Realschule errichtet. Geführt wird sie seit 1988/89 nur noch als selbstständige Grundschule. Die Grundschulkinder kommen hauptsächlich aus dem Neubaugebiet "Heuberg" und benachbarten Stadtteilen. Der Anteil der ausländischen Kinder beträgt etwa ein Drittel der Schüler. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben die Möglichkeit in einer Regelklasse unterrichtet zu werden. Der Schulvormittag wird von 7.40 bis 13.15 Uhr organisiert. Dieser wird durch Frühsport, Fachunterricht, Wochenpläne, AGs, Betreuung und Spiel- und Bewegungspausen gestaltet.

 

Derzeit (Dezember 2007) wird die Schule von 122 Schülerinnen und Schülern besucht. Diese werden in sieben Grundschulklassen unterrichtet.

 

Jahrgang

1

2

3

4

Gesamt

Schüler

37

30

30

25

122

Klassen

2

2

2

1

7

(vgl. Schulprogramm Seite 3, 4 und 9)

 

1.2 Raumkonzept der Einrichtung

Die Geschwister - Scholl - Schule ist von zwei Seiten erreichbar. Zum einen von vorne wo, sich auch der Haupteingang befindet und zum anderen von hinten, über den Schulhof, wo sich insgesamt drei Aufgänge befinden.

 

Im Haupteingangsflur führt eine Tür in die Räume des Erdgeschosses und ein Treppenaufgang zu den Klassenräumen in die oberen zwei Etagen. Im Erdgeschoss lässt sich das Sekretariat, das Büro des Schulleiters, ein Materialraum und das Lehrerzimmer auffinden. Wenn man vor dem Lehrerzimmer steht, befindet man sich bereits im Aufgang zwei. Geht man durch das Lehrerzimmer, gelangt man in den Betreuungsraum. Hinter diesem liegt der Aufgang drei. Dort sind Video- , Film- und Computerraum sowie eine kleine Bücherei eingerichtet.

 

Die Schule bietet den Kindern viele Spielmöglichkeiten wie zum Beispiel eine Spielküche und mehrere Spielecken. Außerdem wird die Turnhalle für die regelmäßige Bewegung und zum Turnen genutzt. In den ersten Klassen findet dies häufig vor dem Mathe- oder Deutschunterricht statt, damit die Kinder im Unterricht ruhiger sind und sich besser auf den Unterricht konzentrieren können. Auch eine Küche steht Lehrern und Schülern zur Verfügung, in der bei Gelegenheit gemeinsam gekocht und gebacken wird.

Im Sommer und im Frühling gehen die Klassen auch auf einen nahe gelegenen Spielplatz, welcher traditionelle Spielgeräte wie z.B. Wippen, Holzhäuser, eine Rutsche, Klettergerüste und Schaukeln bietet.

In der Pause haben die Schulkinder die Möglichkeit auf dem Schulhof mit diversen Spielmaterialien zu spielen.

 

1.3 Pädagogisches Konzept

Die Geschwister - Scholl - Schule hat die Schuleingangsphase neu gestaltet. Bisher entschied allein der Schulleiter über die Aufnahme eines Kindes vom Kindergarten in die Schule, mit Hilfe eines "Kennenlerntages" übernehmen diese Aufgabe heute die Lehrkräfte. An diesem wirken auch Erzieher und Erzieherinnen der beteiligten Kindergärten mit. Ziel der Einrichtung ist es Schulanfänger angstfrei einzuschulen, daher wird schon früh Kontakt mit den Kindergärten geknüpft. Frühzeitig findet ein Informationsabend für die Eltern statt. Bei der Anmeldung begleiten die Kinder ihre Eltern und werden bereits mit Schulgebäude der Sekretärin und dem Schulleiter vertraut gemacht. Während der Anmeldung achtet der Schulleiter und zwei weitere Lehrer auf eventuelle Defizite der Kinder. Dabei wird besonders auf die Kenntnis der deutschen Sprache geachtet.

Bei Feststellung eines Defizits gibt das dreiköpfige Team den Eltern Empfehlungen zur Abstellung des Defizits. Kinder, deren deutsche Sprachkenntnis nicht ausreicht, wird ein Vorlaufkurs empfohlen. Das Ziel dieses Kurses ist die Verbesserung der Sprachkompetenz.

 

Statt durch 45 - Minuten Stundentakte unterrichtet die Geschwister - Scholl - Schule in Zeitblöcken. So besteht die Möglichkeit den Unterricht offen zu beginnen und ein gemeinsames Frühstück zu praktizieren. Durch dieses Konzept wird die Schule zu einem Lebens- und Lernfeld sowie einem Handlungs- und Erfahrungsraum für die Kinder.

(vgl. Schulprogramm Seite 4,5 und 19)

 

1.4 Ziele der Einrichtung

Die Geschwister - Scholl - Schule legt großen Wert auf ein gutes Schulklima.

Behinderte Kinder und Kinder anderer Nationalitäten sollen integriert werden.

(vgl. Schulprogramm Seite: 2)

 

1.5 Aufbau der Einrichtung

Derzeit sind ein Schulleiter, eine Sekretärin, sieben Lehrkräfte, zwei Referendarinnen, ein Sprachheillehrer. ein Hausmeister, und drei Reinigungskräfte beschäftigt.

Die wesentliche Grundlage der Arbeit in der Geschwister - Scholl - Schule ist die Zusammenarbeit. Das Kollegium bemüht sich um eine offene und ehrliche Arbeitsatmosphäre. Die Problem- und Konfliktbewältigung schaffen eine gute Zusammenarbeit.

 

 

2. Asperger Autismus

In der ersten Klasse der Geschwister - Scholl - Schule wird ein Asperger Autist unterrichtet. Auf diesen Schüler möchte ich näher eingehen. Zunächst werde ich die Krankheit beschreiben. Anschließend werde ich sein Verhalten, die Diagnose des Arztes den Förderplan und die gemachten Fortschritte des Kindes beschreiben.

 

Der Schüler Denny wurde im Jahr 2007 als siebenjähriges "normales" Kind in die Klasse eins der Geschwister - Scholl - Schule eingeschult. Bei der durchgeführten Eingangsdiagnostik wurde festgestellt, dass Denny in vielen Bereichen Förderbedarf hat. Bei dem verhaltensauffälligen Schüler wurde im Oktober 2007 das Asperger Autismus Syndrom diagnostiziert.

 

 

2.1 Was ist Asperger Autismus?

 

2.1.1 Definition

Das Asperger Autismus Syndrom ist [...] „eine von Kindheit an bestehende bis ins hohe Alter andauernde Störung der sozialen und kommunikativen Fähigkeiten, die gekoppelt ist mit stereotypen Verhaltensweisen." (siehe biowellmed.de)

 

2.1.2 Typische Verhaltensweisen

Asperger Autismus lässt sich nicht auf den ersten Blick erkennen. Die Betroffenen unterscheiden sich optisch nicht von Nichtbetroffenen. Sie zeigen allerdings ungewöhnliche und gewöhnungsbedürftige Verhaltensweisen. Aspacher Autisten verfügen nur wenig Einfühlungsvermögen, sind in ihrem Interaktionsverhalten beeinträchtigt, halten an täglichen Routinen und Gewohnheiten fest und haben Probleme mit der Motorik. Betroffene Kinder haben aufgrund ihres Verhaltens Probleme im Umgang mit anderen Menschen.

 

2.1.3 Asperger Autisten in der Kindheit

Wenn die Kinder sich im Vorschulalter befinden, spielen sie selten mit anderen Kindern zusammen. Dies tun sie am liebsten alleine.

Wenn von alltäglichen Gewohnheiten abgewichen wird treten schnell Wutanfälle auf und sind daher keine Seltenheit. Die betroffenen Kinder wirken ungeschickt und haben Schwierigkeiten mit der Formulierung der Sprache. Sich in der Schule an Regeln zu halten fällt den Aspergern schwer.

Während ihnen in manchen Bereichen (z.B. in der Mathematik) wesentliche Grundlagen fehlen, verfügen sie in anderen Bereichen über Detailwissen. Die Ungeschicklichkeit der Autisten wird im Sportunterricht deutlich sichtbar. Da sie durch ihr Verhalten sehr anstrengend sind, haben sie nur wenig oder keine Kontakte und Freundschaften zu anderen Kindern. Im sozialen Bereich haben es die Aspergerkinder durch ihre kommunikativen Defizite schwer.

 

 

2.1.4 Unterscheidung von Autismusgruppen

Autismus lässt sich in zwei Hauptgruppen einteilen. Diese nennen sich der Kanner-Autismus und der Asperger-Autismus.

 

Kanner-Autismus

Asperger-Autismus

- Bei dem Kanner-Autismus lassen sich bereits in der Zeit der ersten Lebensmonate Auffälligkeiten feststellen.

 

- Spätestens im dritten Lebensjahr wird der Kanner-Autismus diagnostiziert.

 

- Die Kinder benötigen sehr häufig eine Sonderbeschulung.

 

- Die Kinder haben große Probleme in sozialen Situationen.

 

- Die Sprachentwicklung der Kinder ist verzögert - auch Mutismus lässt sich nachweisen.

 

 

- Bei den Kindern lassen sich keine Einschränkungen der Motorik nachweisen

- Bei dem Asperger-Autismus lassen sich erst im Alter von drei Jahren Auffälligkeiten nachweisen.

 

- Spätestens im neunten Lebensjahr wird der Asperger Autismus diagnostiziert.

 

- Die Kinder sind häufig hochbegabt und haben spezielle Interessen.

 

- Die Kinder haben Probleme in sozialen Situationen.

 

 

- In der Sprachentwicklung der Kinder lassen sich keine oder nur leichte Verzögerungen in der Sprachentwicklung nachweisen.

 

- Bei den Kindern lassen sich keine Einschränkungen der Motorik nachweisen

(vgl. asperger-kinder.de -1-)

 

2.1.5 Schwierigkeiten und Stärken „Menschen mit dem Asperger-Syndrom zeigen Verhaltensweisen, die sich für sie selbst und Mitmenschen nachteilig auswirken können. Daneben verfügen Sie über besondere Stärken, die diese Schwierigkeiten in den Hintergrund treten lassen können:

„Menschen mit dem Asperger-Syndrom zeigen Verhaltensweisen, die sich für sie selbst und Mitmenschen nachteilig auswirken können. Daneben verfügen Sie über besondere Stärken, die diese Schwierigkeiten in den Hintergrund treten lassen können:

Schwierigkeiten:

erfassen Situationen nicht als Ganzes, orientieren sich an unbedeutsamen Merkmalen

können Gelerntes nicht auf ähnliche Situationen übertragen, „kleben“ an Beispielen

können ihre Aufmerksamkeit nur schwer auf Neues ausrichten

sind vergesslich und leicht ablenkbar

reagieren verzögert oder nicht auf komplexe Aufforderungen

legen Sprache wortwörtlich aus

können die Wirkung ihres Verhaltens auf andere schwer einschätzen

können sich nicht in die Gefühlswelt anderer hineinversetzen

reagieren zum Teil sensorisch über- oder unterempfindlich (Geräusche, Berührungen, Licht, Temperaturen)

haben Schwierigkeiten mit der zeitlichen Organisation, d.h. sie wissen nicht, was wann zu tun ist

haben Schwierigkeiten mit der räumlichen Organisation, d.h. sie wissen nicht, wo was hingehört

 

Stärken:

Aufrichtigkeit, Loyalität, Zuverlässigkeit

ausgeprägter Gerechtigkeitssinn

gutes Gedächtnis, was das Spezialinteresse betrifft

große Leistungsbereitschaft

fotografisches Gedächtnis

motiviert, dankbar und anhänglich bei Anerkennung und Lob

 

2.1.6 Förderung und Therapie

Durch gezielte Förderung können die mit dem Asperger-Syndrom verbundenen Schwierigkeiten gemindert und die Lebensqualität verbessert werden. Dazu zählen:

Annahme des Kindes wie es ist

Beratung des Betroffenen, der Eltern und Lehrer

Schaffung von klaren und bleibenden Strukturen

Einübung von Routinen

behutsame Förderung von Sozialkontakten

Schaffung von Rückzugsmöglichkeiten

Vermeidung von Redewendungen, die missverstanden werden könnten

Anerkennung des Spezialinteresses

Lob "

(siehe: asperger-kinder.de -2-)

 

 

2.2 Dennys Verhalten vor der Behandlung

Der Schüler ist ein extrem unruhiges Kind mit großer Impulsivität. Denny beschäftigt sich am liebsten alleine. Wenn von alltäglichen Routinen abgewichen wird, bekommt Denny schnell Wutanfälle. Außerdem wirkt er auffallend ungeschickt in seiner Motorik. Dies ist im Sportunterricht, in dem es zu deutlichen Schwierigkeiten kommt, besonders auffällig. Auch eine verminderte Gestik und Mimik lassen sich nachweisen. Sein Spielen ist durch häufige Wiederholungen geprägt. Der Asperger Autist formuliert seine Sätze sehr umständlich - er kommuniziert nicht seinem Alter entsprechend. Im Unterricht ist er ununterbrochen in Bewegung, regiert blitzschnell und teilweise unkontrolliert. Er ist nicht in der Lage sein Verhalten längerfristig zu steuern. Es fällt ihm schwer sich an festgelegte Regeln zu halten. Außerdem ist seine Konzentration, Aufmerksamkeit und Ausdauer vermindert. Denny weist Intelligenz auf und beeindruckt mit seinem Wissen. Der Kontakt zu Mitschülern beschränkt sich auf wenige Kinder. Der Schüler handelt sehr ich - bezogen, wodurch nur wenige Freundschaften entstehen. Da der Schüler nur wenig Verständnis für die Bedürfnisse und Gefühle seiner Mitschüler hat und nicht altersgemäß kommunizieren kann, kommt es zu Schwierigkeiten im sozialen Bereich. Der Asperger Autist ist chaotisch organisiert, immer auf dem Sprung, stört permanent den Unterricht und andere Kinder. Denny hat mehrmals während des Schulvormittags (besonders in den Pausen) das Schulgelände verlassen und erst im Spätnachmittag wieder nachhause gegangen oder gefunden worden. Er tut dies nicht aus bösen Absichten sondern verspürt die Lust zu einem Spaziergang. Dies tritt ca. zweimal die Woche auf.

 

2.3 Diagnose des Arztes

Die Diagnose des Arztes: Asperger Autismus, zeigt besonders

- verbale Stereotypen

- Auffälligkeiten im sozialen Bereich/ Kommunikation

 

2.4 Dennys Förderplan

Denny versucht sich teilweise körperlich durchzusetzen. Auffällig ist auch sein provozierendes Verhalten. Ziel ist eine soziale Integration. Dies soll durch feste Rituale verbessert werden. Auch durch ein regelmäßig stattfindendes Sozialkompetenztraining soll dieses Problem in Angriff genommen werden. Beim Spielen mit anderen Kindern, ist Denny schnell überfordert. Darauf regiert er aggressiv. Der Schulvormittag bietet Möglichkeiten soziale Verhaltensweisen zu trainieren. Dies ist beispielsweise im Sportunterricht sehr gut möglich. Hier kann Denny lernen gemeinsam mit anderen Kindern zu spielen und zu teilen. Da Denny das Schulgelände regelmäßig ohne Erlaubnis verlässt, wird er in den Pausen von seiner Mutter beaufsichtigt.

 

Der Arbeitsplatz des Schülers ist sehr unorganisiert. Außerdem sind nicht alle Arbeitsutensilien vorhanden. Gelegentlich verweigert er die aktive Teilnahme am Unterricht. Häufig beginnt Denny erst nach mehrfacher direkter Aussprache zu arbeiten. Ziel ist es den Schüler durch regelmäßige Kontrolle und Ordnungssysteme zu motivieren.

 

Bei der Sprachdiagnostik wurde festgestellt, dass Denny Artikulationsstörungen hat. Es wurde Sigmatismus (Fehlbildung der S-Laute), Chitismus (Fehlbildung des CH-Lautes z.B. Küche), und Rhotazismus (Fehlbildung der R-Laute) nachgewiesen. Außerdem hat man Disgrammatismus (Fehler in der Wort-/ Satzbildung), eine Redeflussstörung (Poltern/ Stottern) und eine heiße Phonation (Stimme) feststellen können. Daher geht Denny regelmäßig zur Logopädie (Sprachheilbehandlung).

 

Im Bereich Mathe hat Denny eine visuelle Wahrnehmungsstörung. So hat er beispielsweise Schwierigkeiten Paare zu finden, Muster zu übertragen oder die Anzahl von Würfeln zu zählen. Außerdem hat er Probleme mit der Menge-Zahl-Zuordnung. Es wird versucht dem Schüler dieses durch gemeinsamen trainieren verständlich zu machen.

2.5 Dennys gemachten Fortschritte

Ich habe Denny in der Zeit meines Praktikums beobachtet und möchte seine gemachten Fortschritte erläutern.

 

- Dennys Wutanfälle und Aggressivität haben sich verringert. Er hat gelernt erst zu sprechen wenn er sich beruhigt hat.

- Durch den regelmäßigen Sportunterricht haben sich auch die motrischen Probleme verringert.

- Auch sein soziales Verhalten hat sich verbessert. Er hat gelernt sich mit anderen beschäftigen, mit ihnen zu spielen und zu teilen. Außerdem hat Denny mehr Kontakte zu gleichaltrigen Kindern und Mitschülern.

- Ein weiterer positiver Punkt ist, dass Denny sich bemüht an Regeln zu halten.

- Denny verweigert nicht mehr die aktive Teilnahme am Unterricht.

Er arbeitet zielstrebiger.

- Durch die Beaufsichtigung und Anwesenheit der Mutter, verlässt Denny das Schulgelände nicht mehr.

 

 

3. Situationsbeschreibung: Sozialkompentenztraining

Ich habe mich dazu entschieden eine Unterrichtsstunde des Sozialkompetenztrainings, welches zweiwöchig stattfindet, vorzustellen.

 

Einleitung zum Sozialkompetenztraining

Ziel des Sozialkompetenztrainings ist die Förderung von Kritik-, Team-, und Konfliktfähigkeit sowie die Selbst- und Fremdeinschätzung. Die Schüler lernen durch Spiele und Arbeitsaufträge schrittweise neue Verhaltensweisen. Am Ende der Stunde bekommen die Schüler in Gruppen- oder Einzelgesprächen ein Feedback zu ihren Lernerfolgen.

 

Frau K. eröffnet die Stunde mit einem, auf Teppichfliesen stattfindenden, Sitzkreis. In der Mitte des Sitzkreises befinden sich Stimmungsgesichter. Jedes Kind nimmt sich ein seiner Stimmung entsprechendes Gesicht an seinen Platz um seine derzeitige Stimmung auszudrücken. Anschließend hat jedes Kind die Möglichkeit zu begründen, warum er dieses und kein anderes Gesicht gewählt hat. Diese Gelegenheit nutzen einige Kinder. Ein Schüler, der eine verärgertes Gesicht gewählt hat, berichtet in Form von Du-Botschaften ( z.B. "Du lügst immer!" von einer Auseinandersetzung mit einem anderen Schüler. Daraufhin fordert Frau K. den Schüler auf in Ich-Botschaften (z.B. "Als ich feststellte, dass Du zu nicht mit mir spielen willst, war ich sehr enttäuscht!" zu berichten, da dadurch eine Atmosphäre der Offenheit und Vertrautheit entsteht und sich der Betroffene nicht angegriffen fühlt. Anschließend formulieren die Kinder mit Hilfe von

Frau K und mir Ich-Botschaften und Du-Botschaften. Frau K. bringt den Kindern den Unterschied und die Wirkungsweise der Botschaften nahe.

 

Zunächst wiederholt Frau K. die gemeinsam entwickelten und besprochenen Gesprächs- und Gruppenregeln (z.B. Keine Gewalt gegenüber der anderen ausüben). Dies tut sie indem sie die Kinder auffordert aufgestellte Regeln zu nennen. Mit großem Engagement erläutern und erklären die Kinder diese Regeln.

 

Nachdem dies getan ist, führe ich gemeinsam mit Frau K. das Spiel “Stille Post” mit den Kindern durch. Die Kinder sitzen noch immer im Sitzkreis.

Frau K. flüstert dem neben ihr sitzenden Kind ein Wort ins Ohr. Dieses flüstert das Wort dem nächsten Kind ins Ohr usw.. Das Kind, dass das Wort als letztes zugeflüstert bekommt, spricht das Wort laut aus. Nun stellt sich heraus dass das Wort richtig angekommen ist. Die Schüler sind begeistert von dem Spiel. Daher wird das Spiel noch einige Male wiederholt. Die Kinder arbeiten gut mit und werden gelobt.

 

Am Ende der Stunde bekommen die Kinder ein Feedback zur Unterrichtsstunde, ihrer Mitarbeit und ihren Lernerfolgen. Kinder die besonders gut mitgearbeitet haben, erhalten eine grüne Karte. Wenn ein Kind insgesamt fünf Karten erhalten hat, bekommt das Kind zur Belohnung für die gute Mitarbeit etwas zum Naschen.

Außerdem lassen die Kinder Frau K. wissen wie ihnen der Unterricht gefallen hat. Dies tun sie mit Hilfe von Handzeichen und teilweise durch Argumentation.

 

4.Hintergrund des Sozialkompetenztrainings

Das in der Geschwister - Scholl - Schule durchgeführte Sozialkompetenztraining wird von einer ausgebildeten Fachkraft ausgeübt. Dieses Training wir insbesondere für zwei Kinder der ersten Klasse durchgeführt. Ziel dieser Fachkraft ist es aus den Kindern kritikfähige, konfliktfähige und teamfähige Schüler zu machen. Die Wiederholung der gemeinsam entwickelten Regeln verhelfen zu diszipliniertem arbeiten und spielen in der Gemeinschaft. Durch das Ausdrücken der Stimmung durch Stimmungsgesichter wissen und lernen die Kinder Rücksicht auf ihre Mitschüler zu nehmen. Bei dem Gemeinschaftsspiel “Stille Post” soll durch das gemeinsame Spielen das soziale Miteinander gefördert werden. Die Kinder lernen in einer Gemeinschaft zu spielen. Durch das Feedback welches die Kinder bekommen, wissen sie was sie gut gemacht haben und was verbesserungsfähig ist. Ich konnte während meines Praktikums feststellen, dass sich durch das Sozialkompetenztraining das soziale Miteinander und das Verständnis für Mitschüler verbessert hat. Streitigkeiten werden nun friedlicher ausgetragen.

 

5. Reflektion des Praktikums

Mein Betriebspraktikum in der Geschwister - Scholl - Schule als Sozialpädagogischer Fachlehrer war sehr aufschlussreich über die Berufswelt eines Grundschulpädagogen. Während meines Praktikums durfte ich angenehme wie auch unangenehme Erfahrungen machen. Besonders gut gefiel mir die Arbeit im Team, in welchem ich schnell aufgenommen wurde. Außerdem sprach mich die selbstständige Arbeit mit den Kindern an. Beispielweise habe ich ihnen aus einem Buch vorgelesen und anschließend Aufgaben im Bezug zu dem Buch mit ihnen durchgeführt. Dadurch durfte ich feststellen wie schwer es ist eine Klasse zu unterrichten. Außerdem habe ich erfahren dürfen, dass man den "Unterrichtsstoff" verständlich und interessant gestalten muss, damit man nicht die Aufmerksamkeit der Schüler verliert. Mir gefiel besonders die individuelle Arbeit der Kinder. Während sich die einen mit Mathematik beschäftigten, setzen sich die anderen mit Deutsch auseinander. Ich war vorwiegend mit den ersten Klassen und dem Vorlaufkurs beschäftigt. Dort durfte ich auch teilweise selbst unterrichten. Dies war eine neue und interessante Erfahrung für mich.

Da die Erziehung eine wichtige Rolle für den weiteren Lebensweg spielt, wird auch in der Schule ein gewisser Teil dazu beigetragen. Man verpflichtet sich dazu, den Kindern immer mit Aufmerksamkeit, Verständnis und guter Laune gegenüber zu treten.

 

Ich durfte feststellen, dass der Berufsalltag eines Grundschulpädagogen stressig und sehr anstrengend sein kann. Eine etwas unangenehme Erfahrung war, dass mich nicht alle Kinder von Anfang an als Autoritätsperson angesehen haben.

 

Die Arbeit mit den Kindern hat mir viel Freude bereitet. Ich kann mir gut vorstellen, später zu studieren und diesen Beruf zu erlernen. Doch bevor ich mich entscheide möchte ich mich noch über andere soziale Berufe informieren.

 

„Menschen mit dem Asperger-Syndrom zeigen Verhaltensweisen, die sich für sie selbst und Mitmenschen nachteilig auswirken können. Daneben verfügen Sie über besondere Stärken, die diese Schwierigkeiten in den Hintergrund treten lassen können:

 

Quellenverzeichnis:

- Konzeption der Kindertagesstätte

- Vertrauliche Akten (Diagnose; Untersuchungsbefund; Förderplan)

- Gespräche mit Sozialpädagogischen Fachlehrern

- Internet :

- biowellmed.de: Asperger Syndrom

URL: http://www.biowellmed.de/fachartikel-982.html

Zugriff am 16.10.07 um 17:44 Uhr

- asperger-kinder.de -1- : Was ist Asperger?

URL: http://www.asperger-kinder.de/was_ist_asperger.htm

Zugriff am 21.10.07 um 19:52 Uhr

 

- asperger-kinder.de -2- : Was ist Asperger?

URL: http://www.asperger-kinder.de/was_ist_asperger.htm

Zugriff am 24.10.07 um 20:13 Uhr

 

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